Die TopfFit-Methode


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Haben Sie sich je gefragt, wie Babies sauber gehalten wurden, bevor es Windeln gab? Oder wie sie noch heute sauber werden an Orten, an denen es keine Windeln gibt? Immer mehr Mütter nutzen die TopfFit-Methode mit ihren Babies, und sie tun auf diese Weise, was Mütter jahrhundertelang auf der ganzen Welt getan haben, um mit den Ausscheidungen ihrer Babies umzugehen.

Mit TopfFit arbeiten Sie gemeinsam mit ihrem Säugling oder Kleinkind dahingehend, dass es eine Art "Saubersein" erreicht. Beginnen Sie am besten zwischen Geburt und Krabbelalter (etwa im 6. Lebensmonat). Aber sie können auch mit einem älteren Baby anfangen, wenn Sie die Arbeitsweise für ein mobiles Kind anpassen.

Es gibt keinen Begriff, der TopfFit als Ganzes wirklich beschreiben kann, denn a) ein Baby kann noch nicht auf einem Töpfchen sitzen und b) der Prozess ähnelt eher Teamwork (mit dem Baby) und dem Aufbau einer engen Bindung als einem "Training". In anderen Worten, bei TopfFit geht es vor allem um Kommunikation und Aufnahmebereitschaft. Es hat wenig mit dem zu tun, was wir normalerweise als "Training" bezeichnen. Kommunikation ist der Schlüssel: Wir lassen uns auf das Baby und seine Bedürfnisse ein, um herauszfinden, wann es mal "muss".

Das Einzigartige an dieser Methode ist, dass die Eltern meistens schon mit ihrem Baby zusammenarbeiten, noch bevor es sitzen kann. Statt sich erst mit der Frage des Sauberwerdens zu beschäftigen, wenn das Kind seine ersten Schritte macht, beschäftigen sich Eltern mit dieser Methode schon während der Schwangerschaft oder in den ersten Wochen oder Monaten nach der Geburt.

Ich nenne diese Methode "TopfFit". Man kann es auch Ausscheidungskommunikation nennen. Diese Website gibt eine Einführung in das Thema. Wenn Sie mehr wissen möchten, gibt es von mir folgende Bücher und eine DVD:

 



Philosophie

Babies sind klüger als wir denken! Es ist ein Fehler zu denken, dass sich ein Neugeborenes seiner Ausscheidungen nicht bewusst wäre. Wir gehen davon aus, dass ein Baby nicht sauber sein kann, weil Säuglinge noch so zerbrechlich und unkoordiniert sind und weder gehen noch sprechen können. Ein Säugling ist so hilflos, dass sich westliche Eltern einfach nicht vorstellen können, dass so ein kleines Wesen sich schon bewusst sein kann, wenn es "macht". Es ist sogar noch schwieriger für uns zu glauben, dass ein Baby so etwas wie Kontrolle über seine Ausscheidungen hat. Da wir diese Vorurteile und Ansichten haben, ermutigen und lehren wir unsere Babies, sich nicht darum zu kümmern, wenn sie in die Windel machen. Kurz: Wir bringen unseren Babys bei, Windeln als ihre Toilette zu benutzen.

Dabei ist ein normales, gesundes Baby sich seiner Körperfunktionen tatsächlich bewusst und kann von klein auf lernen, darauf zu reagieren. Wenn wir Windeln benutzen, konditionieren wir unsere Kinder auf sie und trainieren sie darin, dort ihr Geschäft zu verrichten. Später muss das Kind wieder umlernen. Dies kann eine verwirrende, für manche Kinder traumatische Erfahrung sein.

Ein Baby versucht sein Bestes, um zu kommunizieren, dass es merkt, wenn da etwas kommt. Aber wenn niemand darauf reagiert, wird es damit aufhören und Stück für Stück selbst die Verbindung zu seinem Körpergefühl verlieren. Es wird darauf konditioniert, dass man sich darum nicht kümmert und lernt, dass Sie möchten, dass es die Windel als seine Toilette benutzt.

Viele haben von diesen Dingen nicht nur nie gehört, wenn sie es hören, halten sie es auch für sehr unbequem. Mit sehr wenigen Ausnahmen ist Toilettentraining jedoch per Definition unbequem, egal wann oder wie man es macht. Wenn Sie darauf warten, dass ihr Kind es sich im Alter von 2, 3, 4 oder älter selbst beibringt, unterwerfen Sie sich jahrelanger Wickelroutine und entsprechenden Kämpfen auf dem Wickeltisch mit einem älteren Kind.

Windeln, vor allem Wegwerfwindeln, schieben das Sauberwerden nur auf. Wir versuchen, die Ausscheidungsorgane unserer Babies mit Windeln "zuzustöpseln" so wie wir zeitweilig den Fluss aus einem tropfenden Wasserhahn stoppen. Wieviele Eltern haben sich schon einmal gefragt, ob das die hygienischste Lösung für das Kind ist? Wie viele Eltern machen sich Gedanken über die ökologischen Effekte von Windeln? Wieviele wären interssiert, wenn sie wüssten, dass es seine Alternative zum Vollzeitwickeln gibt?

Wer kann diese Methode benutzen?

Eltern, werdende Eltern, Großeltern, Kindermädchen und jeder andere, der sich dafür interessiert, liebevoll und geduldig auf sanfte und freudige Art mit seinem Kind auf Windelfreiheit hinzuarbeiten. TopfFit wird benutzt von:

  • einem Elternteilder sich mindestens die ersten ein oder zwei Jahre um das Baby kümmert
  • einem Elternteil, der arbeiten geht und daheim ein oder zwei vertrauenswürdige und zuverlässige Helfer hat, z.B. ein anderer Verwandter, ein Kindermädchen oder Freunde
  • Eltern, die Teilzeit-TopfFit ziemlich regelmäßig machen können, z.B. immer morgens oder abends.

Was braucht man?

Zeit, Gewissenhaftigkeit, Geduld. Wenn Sie diese nicht aufbringen können oder nicht die Hilfe bekommen, die sie brauchen, dann ist TopfFit eher nichts für Sie und ihr Baby. Aber wenn es für Sie Sinn ergibt, wenn es Sie anspricht - machen Sie es! Es schadet nicht, es einfach zu versuchen und wenn es nicht funktioniert, können Sie immer noch wieder zum Vollzeitwickeln zurückkehren.

Wann beginnt man?

Das ideale Zeitfenster ist zwischen Geburt und Krabbelalter (ungefähr im sechsten Lebensmonat). Während dieser Zeit ist die "sensible Phase", in der ein Lernfenster offen ist und sich die Babies am besten auf TopfFit fokussieren können. Wenn Sie nicht im Säuglingsalter beginnen konnten, finden Sie am Ende der Seite Informationen für Spätstarter.

Wie lange dauert es?

In westlichen Ländern sind die Kinder im Schnitt mit zwei Jahren sauber, allerdings haben die Babies ziemlich gute Ausscheidungskontrolle schon Monate bevor sie ganz sauber sind.

Ist es sicher?

Natürlich - solange die Eltern richtig an die Sache herangehen. Eltern müssen die Arbeit mit ihren Babies entspannt und positiv sehen. Sie müssen Geduld und Sanftmut zeigen; ihre Babies beobachten und auf ihre Signale zeitnah reagieren, wann immer das vernüftigerweise möglich ist; und sie müssen achtsame und liebevolle Unterstützung anbieten während sie ihre Babies abhalten. Diese Methode arbeitet nicht mit Strafen. Strafen, Zorn oder Kontrolle sind NICHT Teil dieser Methode. Bitte beachten Sie, dass diese Methode völlig anders ist als die harschen "Sauberkeitstrainings" die in den meisten westlichen Ländern bis in die 50er Jahre hinein durchgeführt wurden.

Funktioniert das wirklich?

Ja, aber es erfordert ein wenig Mühe. Erfolg stellt sich nicht von alleine ein. Es braucht mindestens einen engagierten Erwachsenen, der die Sache ernst nimmt und mit Ausdauer verfolgt, um TopfFit zu werden. Gleich zu Anfang wird es Spaß machen und täglich Ereignisse geben, die Baby und Betreuer motivieren: Die Kommunikationsversuche des Babies werden erkannt und bestärkt. Eltern sind verblüfft darüber, wie genau ihr Kind weiss, wann es muss und begeistert, wenn es signalisiert und einfach und natürlich auf die Signale der Eltern reagiert.

Muss mein Baby nackt sein?

Das ist keine Vorraussetzung. Viele Eltern lassen ihr Baby zwischen dem Abhalten oder dem Töpfchen in Windeln oder Trainerhosen, während andere es vorziehen ihr Baby ohne Hose oder ganz nackt zu lassen: Kurz, es kommt auf die eigenen Vorlieben an.

Eine wunderbare Entdeckung (meine Erfahrung mit TopfFit)

Bei meinen ersten beiden Kindern haben wir konventionelles Sauberkeitstraining gemacht. Als mein dritter Sohn geboren wurde, scheute ich die Vorstellung, einer neuen Runde konventionellen Toilettentrainings, das wieder Jahre voller Windeln mit sich bringen würde. Ich began, nach anderen Wegen zu suchen, mit dem Thema umzugehen.

Ich lernte die Grundlagen für eine alternative Technik von einer Dame, die uns aus Indien besuchte. Sie war entsetzt, als ich ihr erzählte, wie wir in der westlichen Welt mit der "Ausscheidungs-Sache" umgehen und erklärte mir, wie man das "zu Hause" in ihrer Kultur handhabt. Ich war skeptisch, als sie mir sagte, dass es keinen Grund gab, "den Stoff da" um ein Kind zu wickeln, außer wenn es "magenkrank" oder fiebrig war oder jede Nacht ins Bett nässte. Ich war mehrere Male in Indien gewesen und hatte bemerkt, dass Familien ihre Kinder in die Landschaft machen ließen, hatte dem aber keine Beachtung geschenkt. Wie viele andere ging ich fälschlicherweise davon aus, dass man in der westlichen Welt eine solche Methode nicht anwenden könne.

Ich bat meine neue Freundin, mir mehr zu erzählen und mich zu lehren, wie ich meinen Sohn halten und für mich machen lassen konnte, was sie freudig tat. Ich sah ihr gebannt zu, wie sie mit meinem kleinen 3 Monate alten Sohn kommunizierte, der irgendwie instinktiv zu wissen schien, was sie von ihm wollte. Ich kann nur den Austausch und das sofortige Einverständnis zwischen ihnen - einer Fremden und einem Säugling - als eine wundervolle Entdeckung beschreiben.



Ich nutzte die Technik, die sie mir zeigte, modifzierte sie ein wenig und passte sie an den westlichen Lebensstil an und stellt fest, dass sie dem konventionellen Windel-Töpfchentraining-Konzept weit überlegen war. Seit dem Tag, an dem ich angefangen hatte mit meinem drei Monate alten Sohn zu arbeiten, brauchte er tags wie nachts nur noch selten eine Windel. Er war mit 18 Monaten den meisten Teil des Tages trocken und hatte das Töpfchentraining mit 25 Monaten komplett abgeschlossen.

Ausblick und Quellen

Man kann sich der TopfFit-Methode genauso auf rationale und wissenschaftliche Weise nähern wie auf intuitive und spirituelle Weise oder mit einer Kombination aus beiden – je nachdem, was für dich und dein Baby am besten funktioniert. Die rationale Herangehsenweise beruht auf Timing, dem Beobachten von Ausscheidungsmustern und der Körpersprache des Babys. Die eher spirituelle Herangehensweise beinhaltet Intutition und das subtilere Einstellen auf das Baby.

Denke daran, es ist Teamwork, etwas, das ihr gemeinsam tut durch Nähe und vertrauensvolle Kommunikation. Es ist nichts, was Du mit deinem Baby tust und nichts, was dein Baby ohne dich tun kann. Wenn Du bereit und fähig dazu bist, und dein Baby ist gesund, dann ist dein Baby ebenfalls bereit dazu.

TopfFit basiert auf einer Technik, die in vielen Teilen Asiens und dem ländlichen Subsahara-Afrika genutzt wird. Die Methose wurde auf verschiedene Weise an den westlichen Lebensstil angepasst. Wir nutzen zum Beispiel ein Waschbecken, Töpfchen, Toilette oder andere Auffangbehälter, wir variieren die Ausscheidungspositionen, man kann die Technik auch in Teizeit nutzen und zeitweilig parallel dazu Windeln verwenden.

Zusammenfassung der Methode

1. Beobachtung -- Lege dein Baby ohne Windel an einen bequemen, warmen und sicheren Platz und beobachte es:
a) Timing (wie lang und wie oft macht es nach dem Aufwachen oder Essen)
b) Körpersprache (es windet sich oder schneidet Grimassen während es sich erleichtert)
c) Geräusche (es könnte z.B. Grunzen während es groß macht)

Du kannst dein Bab auch beobachten, wenn Du es im Tragetuch hast. In der Tat ist Tragen einer der besten Wege, um mit den Ausscheidungsmustern deines Babies vertraut zu werden, denn du merkst sofort, wenn dein Baby etwas macht. Das ist besonders nützlich, wenn man in kalten Klimazonen oder in nicht ausreichend beheizbaren Räumen wohnt. Einige Mütter tragen ihre Kinder unbekleidet im Tragetuch, Haut an Haut, was das Baby auf der perfekten Körpertemperatur hält. Wer möchte, kann eine Stoffwindel unter das Baby legen, während es im Tragetuch sitzt. Das nackte Baby im Tragetuch ist aber natürlich keine Bedingung. Selbst wenn es etwas anhat und/oder eine Stoffwindel ohne wasserdichte Überhose trägt, wirst Du merken, wenn es macht.

2. Vorahnungen und Instinkt
Wenn du eine Vorahnung hast, dass dein Baby gleich mal muss, dann mache in diesem Moment ein Geräusch wie "sssss". Oder, wenn es schon macht und du es mitbekommst, mach sogleich das "ssss"-Geräusch. Nach einigen Tagen, wird dein Baby dieses Geräusch mit seiner Entleerung in Verbindung bringen.

3. Position und Ort
Wenn Du denkst, dass dein Baby gleich muss, halte es sanft und sicher über den Ort, den ihr am liebsten als Toilettenplatz benutzen möchtet, und give ihm ein hörbares Signal ("ssss" oder welches Geräusch oder Wort zu euch passt). Dein Baby wird bald das Geräusch, die Position und den Ort mit seiner Ausscheidung verbinden. Nutze den Ort und das Auffanggefäß, das am bequemsten und einfachsten für euch ist. Beispielsweise: Das Waschbecken im Bad, eine Rührschüssel, ein Becken oder einfach einen Ort draußen. Ältere Babies können mit deiner Hilfe auf der Toilette sitzen.

4. Mutter-Kind-Kommunikation
Ab jetzt achte genau auf das Timing und die Signale deines Babys. Wenn du denkst, jetzt muss es mal, halte es in der Position und mache dein Signalgeräusch. Ist es wirklich ungefähr Zeit, können Säuglinge ihre Schließmuskeln entspannen, sobald sie ein Zeichen bekommen.

Woher weiß ich, wann mein Baby mal muss?

Wann ein Baby muss, lässt sich durch eine oder mehrere der folgenden Möglichkeiten feststellen:

  • Timing (nach der Uhr)
  • Signale und Zeichen (inklusive Körpersprache und stimmliche Hinweise)
  • Ausscheidungsmuster (im Verhältnis zu Füttern, Aufwachen etc.)
  • Intuition und Instinkt

Was sollte ich meinem Baby idealerweise anziehen?

Es gibt zwei Hauptpunkte, die hier hineinspielen und die man abwägen muss:

  • Individuelle Umstände wie Klima, Lebensstil, Gesundheit und soziale Zwänge.
  • Der Fakt, dass weniger hier mehr ist: Je weniger das Baby anhat, desto leichter ist es für dich und dein Baby a) eine enge Verbindung aufzubauen und b) miteinander zu lernen und zu kommunizieren. Es ist einfacher, die Körpersprache zu lesen und auf andere Signale zu reagieren, wenn das Baby nackt, untenherum nackt oder sonst leicht zugänglich ist. Das Kind im Tragetuch zu tragen hilft ebenfalls, da ihr dann eher aufeinander eingestimmt seid.


Idealerweise ist das Kind als nackt oder untenherum frei, allerdings ist das nicht immer möglich oder erwünscht. Falls das nicht möglich ist:

  • Versuche, das Kind in so wenige Lagen wie möglich zu kleiden.
  • Nutze Kleidung, die Du leicht und schnell ausziehen kannst (ohne Schnallen, viele Knöpfe etc.)


Es gibt viele verschiedene Wege, um das Baby so anzuziehen, dass man es leicht abhalten kann. Sei kreativ und passe die Kleidung an eure Situation und den Entwicklungsstand deines Babies an. Viele Mütter ziehen es vor, die Kleidung für ihr Kind selbst zu nähen. Man kann Windeln als "Back-Up" benutzen. Hier noch ein paar Tipps:

  • Kleidung und andere nützliche Dinge für alle Altersklassen im: Mokoshop
  • Für Neugeborene Schlafanzüge, die man unten öffnen kann
  • ein langes Hemd oder Kleid (die optimale Länge ändert sich je nach Mobilität deines Babies)
  • Dehnbare Shorts oder Hosen (Frottee, Baumwollstrick oder Wollstrick) mit einem Gummibündchen
  • Trainerhosen
  • chinesische Baby-Hosen mit einem offenen Schritt MamaRoo und Mummys Milk

Vorteile von TopfFit

Drei profitieren besonders von TopfFit: Das Baby, die Eltern und die Umwelt. Eine umfassendere Liste der Vorteile:

  • Verstärkt die Eltern-Kind-Bindung durch Nähe, natürliche Kommunikation und liebevolle Geduld
  • Geht auf die Ausscheidungskommunikation und das Timing des Säuglings ein
  • Nutzt das erste Lernfenster (die sensible Phase) für Sauberkeit
  • Hilft der Umwelt, weil es Bäume, Wasser und Erdöl schont und die Mülldeponien entlastet
  • Beseitigt oder reduziert stark die Anzahl genutzter Windeln
  • Erlaubt Babies eine angemessene Kontrolle über ihre Ausscheidungen mit 12-18 Monaten
  • Lässt dein Baby das Töpfchentraining in einem relativ jungen Alter beenden (etw2 e4 Monate)
  • Befreit dein Baby von Windeln und all ihren negativen Nebeneffekten (Paket zwischen den Beinen, Chemische Zusätze etc.).
  • Verhindert/beseitigt Enuresis (Bettnässen).
  • Beugt Wundsein vor
  • Ermöglicht, die hygienischen Bedürfnisse des Babies zu respektieren
  • Verhindert peinliche "Unfälle" bei Kleinkindern
  • Ermöglicht Papa oder anderen engen, vertrauten Personen mit dem Baby eine enge Bindung einzugehen und zu kommunizieren
  • Spart eine Menge Geld - weniger Windeln, weniger Wäschekosten
  • Hält das Körpergefühl des Babies aufrecht
  • Reduziert die Gefahr von Infekten des Urinaltraktes
Wie denken die medizinischen Experten darüber?

Obwohl Sauberkeitstraining für Säuglinge im der westlichen Welt kaum bekannt ist, unterstützen es immer mehr Ärzte und Kinderärzte. Viele von ihnen sind entweder selbst weit gereist und haben die Methode aus erster Hand beobachen können oder sind Immigranten oder mit Immigranten verheiratet, die in Kulturen aufwuchsen, in denen diese Methode gang und gäbe ist. Einige Mediziner haben diese Methode mit ihren eigenen Babies angewandt.

Wie bei so vielen anderen Dingen im Leben, sind die Theorien und Meinungen darüber, wann man Sauberkeitstraining beginnen sollte, einem ständigen Wandel unterworfen. Bis zu den 1950er Jahren fingen die meisten Familien in der westlichen Welt relativ früh damit an, irgendwann zwischen 3. und 10. Monat, und beendeten es entsprechend früh. Dann kam die Windelindustrie, ein hektischerer Lebensstil und eine neue Theorie, dass es besser sei, zu warten bis das Baby von selbst sauber wird.

Gerade wendet sich das Blatt wieder: Eine Studie aus Europa (Quelle: Bakker E, Wyndaele JJ Changes in the toilet training of children during the last 60 years) kommt zu dem Schluss, dass die derzeitigen, westlichen Ansichten über Blasen- und Schließmuskelkontrolle falsch sind und dass es oft besser ist, früher zu beginnen als zu warten. Und ganz unbeeindruckt von den unsteten Meinungen und psychologischen Theorien westlicher Ärzte, ist die Methode in vielen Gesellschaften seit Jahrhunderten Alltag für Milliarden glücklicher und ausgeglichener Babies. Niemand kann diesen Fakt leugnen. Für eine Liste von medizinischen Artikeln und unterstützenden Kinderärzten, Ärzten und Psychologen, besuche einfach die Webseite des AITT-Board (Gesellschaft für "Unterstütztes Toilettentraining für Säuglinge").

Ist es schon zu spät, wenn mein Baby 6 Monate oder älter ist?

Viele Eltern haben mit Babies im Alter von 6, 9 oder sogar 12 Monaten angefangen und sind gut klargekommen, wenn sie die Methode ein bisschen angepasst haben. Es ist meistens schwieriger, mit einem mobilen Kind anzufangen, das schon daran gewöhnt ist, in die Windel zu machen oder das Wegwerfwindeln trägt und daher nicht mehr Ausscheidung mit einem Gefühl von Nässe verbindet. Es kommt vor allem auf deine Überzeugung an. Wenn Dir die Methode sinnvoll erscheint, wenn Du das Gefühl hast, dass es richtig für Dich und dein Baby ist, und wenn dein gesundes Baby darauf a nspricht - dann ist es einen aufrichtigen Versuch wert! Solange weder deine Familie, noch dein Leben, noch deine Gesundheit stark beeinträchtigt ist, bist Du wahrscheinlich offen und empfänglich für das "Ich-muss-mal"-Signal deines Babies.

Ein weiterer Faktor ist, dass es keinen festen Stopp-Punkt gibt, an dem alle Babies ihr Bewußtsein für ihre Ausscheidungen verlieren. Jedes Kind ist einzigartig und entwickelt sich auf seine Weise. Es gibt Eltern, die haben von TopfFit erst gehört oder erst damit angefangen, als ihre Babies 6-18 Monate, 2 Jahre oder sogar älter waren. Und sie waren entzückt, festzustellen, dass ihre Kleinen in ihrem jeweiligen Alter bereitwillig, empfänglich und kommunikativ mit ihrem Toilettentraining umgingen. Kurz, das Lernfenster scheint bei einigen Kindern offen oder zumindest zugänglich zu bleiben.

Egal wie alt dein Baby ist, wenn Du zum ersten Mal von TopfFit hörst, ich empfehle meistens, dass Eltern diese sanfte und stärkende Methode ein paar Wochen ausprobieren, und dann entscheiden, ob sie weitermachen wollen. Klicken Sie hier, um meinen detaillierten Artikel und Tipps zu lesen, wie man mit sechs Monate alten oder älteren Babies beginnt: www.white-boucke.com/reviews/latestarters.html (auf Englisch).

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Mein Name ist Laurie Boucke und Du kannst mir auf Englisch, Französisch oder Niederländisch schreiben.

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Translated by: Nicola D. Schmidt, Kontakt: nic (at) nicolaschmidt . de, Blog: www.123-windelfrei.de